Podiumsdiskussion

Erstes Aufeinandertreffen der Bürgermeisterkandidaten – im Zeichen des Sports. Mein persönlicher Rückblick.
 
Am Freitagabend hat der Stadtsportverband Selm zur ersten Diskussionsrunde mit allen Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten eingeladen. Es war mein erstes öffentliches Kandidatentreffen und ja, ich war ehrlich gesagt ziemlich aufgeregt. Eine neue Situation, viele Menschen, eine gespannte Atmosphäre. Aber ich bin ziemlich sicher: Diese Nervosität hatten wir alle ein Stück weit dabei.
Umso wichtiger war mir ein respektvoller, sachlicher und offener Austausch. Und genau das ist gelungen – dafür ein herzliches Dankeschön an den Vorsitzenden des SSV, Michael Merten, für die sehr gute Moderation.
 
Im Mittelpunkt stand die Vereinsarbeit in Selm und vor allem die Menschen, die dahinterstehen. Trainerinnen, Platzwarte, Organisatorinnen, Helfer, Eltern, Ehrenamtliche, denn ohne sie würde der Sport nicht funktionieren. Dieses Engagement verdient nicht nur Dank, sondern auch bessere Rahmenbedingungen.
 
Was mir besonders wichtig war und ist:
Ich möchte den Sport in Selm nicht nur verwalten, sondern gestalten. Besonders am Herzen liegt mir die Idee einer digitalen Plattform für unsere Sportvereine. Eine Lösung, mit der sich organisatorische Abläufe einfacher, schneller und transparenter erledigen lassen. Förderanträge, Terminbuchungen, Materialverleih oder der direkte Draht zur Stadt – alles an einem Ort, klar strukturiert und für alle zugänglich.
 
Diese Plattform soll aber nicht nur die Vereinsarbeit erleichtern, sondern auch nach außen wirken. Deshalb soll es einen eigenen Bereich für Bürgerinnen und Bürger geben – mit einem Veranstaltungskalender, Mitmachangeboten und der Möglichkeit, spontan zu sehen: Wo ist heute was los? Wo kann ich aktiv werden?
 
So stärken wir nicht nur die Vereinsstrukturen, sondern holen den Sport auch sichtbar zurück in den Alltag unserer Stadt. Denn Sport ist für mich nicht nur Bewegung – er ist Begegnung, Gesundheit, Gemeinschaft und Teilhabe.
 
Warum mir das so wichtig ist?
Weil ich mit Sport groß geworden bin. Ich war als Kind im Verein, habe bei der Bundeswehr regelmäßig Sport gemacht und trainiere auch heute noch jeden Tag. Für mich ist Sport nicht nur ein persönlicher Ausgleich, sondern ein echter Anker – körperlich wie mental. Und ich bin überzeugt: Genau dieses Potenzial brauchen wir auch in der Stadtpolitik.
 
Sport ist kein Nebenthema. Er ist Teil von Bildung, Integration, Ehrenamt und Gesundheit. Er bringt Menschen zusammen, schafft Strukturen und stärkt den sozialen Zusammenhalt.
 
Ich freue mich auf den weiteren Austausch mit dem Stadtsportverband, mit den vielen engagierten Vereinen und mit allen, die den Sport in Selm nach vorne bringen wollen.
 
Euer Heiko Buchalik