Vapes und E-Zigaretten sind unter Jugendlichen weit verbreitet – obwohl der Verkauf an Minderjährige gesetzlich verboten ist. Aus Schulen, der Jugendarbeit und von Eltern erreichen uns zunehmend Berichte, dass diese Produkte trotzdem problemlos zugänglich sind.
Deshalb haben wir am 11. Mai 2026 einen Antrag eingebracht, der drei konkrete Maßnahmen vorsieht: regelmäßige und unangekündigte Kontrollen bei Kiosken, Trinkhallen und Tankstellen, die Prüfung von Testkäufen zur wirksamen Aufdeckung von Verstößen sowie die Möglichkeit einer interkommunalen Zusammenarbeit mit benachbarten Städten, um Aufwand und Kosten zu teilen.
Jugendschutz darf nicht auf dem Papier enden. Schulen können pädagogisch reagieren, aber keinen Einfluss auf die Verkaufsstrukturen außerhalb des Schulgeländes nehmen. Hier ist die Kommune gefordert.
Der Antrag wird in der nächsten Ratssitzung beraten. Wir sind gespannt, ob SPD und CDU diesmal bereit sind, das Thema ernsthaft zu diskutieren.

